Tag Archive | Scheitern

„Christsein heißt Teil der Mannschaft Jesu zu werden“ – Der Erfahrungsbericht eines geistlichen Fußballspielers

Es kommt nicht auf den Kritiker an; nicht auf den Mann, der erklärt, warum der starke Mann gestrauchelt ist oder wie ein Mann der Tat es hätte besser machen können. Der Lorbeer gebührt dem Mann, der tatsächlich in der Arena steht, dessen Gesicht mit Staub und Schweiß und Blut verschmiert ist; der tapfer strebt; der sich irrt, wieder und wieder scheitert, weil es kein Fortkommen ohne Irrtum und Fehler gibt; der sich tatsächlich bemüht, das Nötige zu tun; der den großen Enthusiasmus und die wahre Hingabe kennt; der für eine Sache, die es wert ist, alles gibt; der im besten Falle schließlich den Triumph einer großen Leistung kennen lernt und im schlimmsten Fall scheitert, weil er Großes gewagt hat, so dass sein Platz niemals bei den kalten, furchtsamen Seelen ist, die weder Sieg noch Niederlage kennen.

Dieses berühmte Zitat des US-amerikanischen Präsidenten Theodore Roosevelt ziert inzwischen nicht nur als Tattoo den Körper von Miley Cyrus, es sind auch Worte, die mir in der Literatur zu „Führen und Leiten“ immer wieder begegnet sind. Es sind inspirierende Worte. Sie machen Mut, alles zu geben. Ich will doch nicht der zuschauende Kritiker sein. Ich will der sein, der in der Arena des Lebens alles gegeben hat.

© tungphoto / FreeDigitalPhotos.net

© tungphoto / FreeDigitalPhotos.net

Ich dachte lange Zeit, mit dem Christsein wäre es ganz ähnlich. Da gibt es viele Menschen, die wie diese Zuschauer sind. Sie kritisieren aus der Ferne, ohne selbst etwas zu riskieren. Es sind die Menschen, die vielleicht an Weihnachten mal zum Gottesdienst auftauchen und am Stammtisch immer etwas an der Kirche herumzunörgeln haben. Aber ein echtes Leben mit Gott riskieren sie nicht.

Weiterlesen …

Wie das Eisberg-Modell hilft, effizienter zu leiten

Oftmals will Führung trotz der mitreißensten Vision, den smartesten Zielen oder der ausgewieftesten Strategie nicht so recht funktionieren. Es kommt doch alles anders als geplant. Das Eisberg-Modell hat seine Wurzeln in der systemischen Führung und kann hier weiterhelfen. Denn die „Lösung“ des Problems liegt oftmals unter der Wasseroberfläche.

 

© Malte Detje

© Malte Detje

Das Eisberg-Modell gibt es inzwischen in zahlreichen Varianten. Es drückte aber eine wichtige Einsicht aus: Die offiziellen Aspekte der Führung, wie etwa Visionen, Strategien oder Ziele, sind gut und wichtig. Sie sind an der Oberfläche und für alle Beteiligten ersichtlich. Dann gibt es aber noch so etwas wie das Inoffizielle, das Verborgene und Unausgesprochene.

Wer diesen Bereich als Führungskraft nicht beachtet, wird mit seiner Organisation vielleicht einen Eisberg rammen. Wer diesen Bereich jedoch reflektiert und „an die Oberfläche“ holt, der erweitert immens seinen eigenen Handlungsspielraum.

Weiterlesen …