Tag Archive | Jesus

Predigt #5 „Was mach ich bloß? Jesus, unsere Weisheit“ (Sprüche 8,22-36 – 12.5.2019)

Titel: „Was mach ich bloß? Jesus, unsere Weisheit“

Predigttext: Sprüche 8,22-36

Datum: 12. Mai 2019

Kirchenjahr: Jubilate

Ort: Marienkirche Büchen-Dorf

 

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Predigt #4 Johannes 20,11-18 (21.4.2019)

Predigttext: Johannes 20,11-18

Datum: 21. April 2019

Ort: Kreuzkirche Kirchdorf (Ostersonntag)

 

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Predigt #3 Johannes 19,16-30 (19.4.2019)

Predigttext: Johannes 19,16-30

Datum: 19. April 2019

Ort: Kreuzkirche Kirchdorf (Karfreitag)

 

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Der Schatz von Weihnachten

Das Evangelium von Jesus Christus ist ein Schatz ohne Boden. So reich, dass man immer wieder etwas Neues und Kostbares entdeckt. Vielleicht kennen Sie diese Erfahrung. Einen altbekannten Bibeltext lese ich zum zwanzigsten Mal und auf einmal fällt mir etwas auf, das mir die ersten neunzehn Mal entgangen war. Plötzlich ist mein Herz voll Freude. An Gottes Schatz können wir uns niemals ausfreuen.

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(C) by Thommy Weiss / pixelio.de

An Weihnachten ist es nicht anders. Natürlich ist hier auch vieles inzwischen altbekannt. Daran, dass der Spekulatius schon Ende August in den Regalen steht, hat man sich ebenfalls gewöhnt. Mit der Weihnachtspredigt ist es womöglich auch nicht anders. Vieles hat man schon oft gehört: Dass Gott einer von uns wurde. Dass das Licht Gottes in unserer dunklen Welt scheint.

Aber auch an Weihnachten lohnt es, tiefer in Gottes großer Schatzkiste zu graben. Denn die Tiefe der Schönheit von dem, was da einst in Bethlehem geschah, dass können wir in zwanzig Leben nicht ausleuchten und begreifen.

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Das Christentum erklärt anhand von 5 Bibelversen

[Es folgt ein Vortrag von Rod Rosenbladt, den ich ins Deutsche übersetzt habe. Das englischsprachige Original kann man bei 1517thelegacyproject lesen oder hören.]

In Jesu Namen. Amen.

Ich beginne mit einer wahren Geschichte. Es ist eine Geschichte, die ich als Pastor hier in Orange County (Kalifornien) erlebt habe. Vor vielen Jahren diente ich als Vertretungspastor in einer lutherischen Gemeinde, die nicht der Missouri-Synode angehörte. Ein Vertretungspastor ist nur begrenzte Zeit in einer Gemeinde. Er soll die Dinge so gut es geht zusammenhalten, während die Gemeinde in einem Prozess, der viel zu lange dauert, einen neuen Pastor beruft. Man hält die Dinge eben notdürftig mit Kaugummi und Draht zusammen.

Eines Tages – es war an einem Sonntag – sprachen wir in der Bibelstunde darüber, dass jeder Christ dazu berufen ist, anderen Menschen das Evangelium zu bezeugen. Ihnen schlicht und einfach „die Geschichte“ zu erzählen. Bevor die Menschen an diesem Sonntag nach Hause gingen, gab ich ihnen eine Aufgabe für die kommende Woche mit. Die Aufgabenstellung sah so aus: Stelle dir eine Situation vor, in der dich ein enger Freund danach fragt, was das Christentum sei. Was es damit auf sich hat.

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In der Predigt Glauben wecken – 4 Dimensionen

Ich predige, um Glauben an Jesus Christus zu wecken. Um dieses Ziel zu erreichen, hilft es vielleicht, einmal den Blick zu weiten. In diesem Beitrag schaue ich in die Führungsliteratur und will mich hier von einem Modell für meine Predigtpraxis inspirieren lassen.

© thepathtraveler / FreeDigitalPhotos.net

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Mein allgemeines Predigtziel sieht etwa so aus: Durch die Predigt vertrauen Menschen Jesus Christus (etwas mehr). Sie vertrauen seinem perfekten Leben mehr als ihrem eigenen. Sie vertrauen seinem Kreuz und Blut, seiner Auferstehung. Sie vertrauen, dass Jesus sie eines Tages „in den Himmelbringt“. Und dass er sie durch dieses Leben bringt.

Dieses Vertrauen schenkt natürlich nur der Heilige Geist. Und der „weht, wo er will“ (Joh 3,8). Aber er tut es eben auch durch die Predigt (Röm 10,17). Von daher dürfen wir als Prediger uns gerne um eine Gestaltung der Predigt bemühen, die Glauben fördern kann.

Wie geht das konkret? Mir kam eine Idee. Ganz ausgereift ist sie noch nicht. Aber vielleicht ist es ja eine spannende Spur!

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Christuszentriert ist nicht gleich christuszentriert. Wenn Jesus zur Mogelpackung wird

Christuszentriert. Das ist in frommen Kreisen ein Gütesiegel. Es ist mitunter genuiner Ausdruck des eigenen evangelischen Profils. Jesus soll im Mittelpunkt stehen. So singt man es in zahlreichen Lobpreisliedern („Sei Du der Mittelpunkt in meinem Leben!“). Und ich erinnere mich noch lebendig daran, wie Pastor Bill Hybels auf einem Willow-Creek Kongress vereinfacht gesagt so etwas wie „4 Stufen des Christseins“ vorstellte. Die höchste Stufe waren dabei natürlich die „Christuszentrierten“.

© Naypong / FreeDigitalPhotos.net

© Naypong / FreeDigitalPhotos.net

Mir ist vor kurzem das Selbstmanagementbuch „Do more better“ von Tim Challies in die Hände gefallen. Sein Weg zu mehr Produktivität will bewusst christlich sein. Dazu müsse man als Christ zunächst einmal den Sinn seines Lebens kennen. Dieser bestehe darin, Gott mit meinem Leben durch gute Taten die Ehre zu geben. Nicht ich sei der Mittelpunkt meines Lebens, sondern Gott. Das gelte für ausnahmslos alle Lebensbereiche. Gott die Ehre zu geben – Das sei im Übrigen auch der eigentliche Sinn der Rettungstat Christi: „God saved you so that you could do good works and in that way bring glory to him.“

Da dämmerte es mir. Christuszentriert ist nicht gleich christuszentriert. Es gibt vielmehr zwei grundsätzlich verschiedene Arten von Christuszentrierung. Da gibt es zum einen die Christuszentrierung im Modus des Gesetzes und zum anderen die Christuszentrierung im Modus des Evangeliums.

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