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Was gilt es bei der Einführung eines neuen Gottesdienstformates zu beachten?

Sie beschleicht seit geraumer Zeit das Gefühl, dass Ihre Gemeinde eine Gottesdienstreform vertragen könnte. Aber sie ahnen auch, dass Sie hier behutsam vorgehen müssen, da sie ein heikles Thema in die Hand nehmen. Was also tun? In diesem Beitrag stelle ich zwei grundlegende Prinzipien vor, die womöglich helfen können.

© tiramisustudio / FreeDigitalPhotos.net

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Wer an einem neuen Gottesdienstformat tüftelt, der brütet vor einer komplexen Aufgabe. Die Aufgabe ist ja auch deshalb komplex, weil sich so vieles nicht im Vorfeld voraussagen lässt:

  • Wie wird die Gemeinde das neue Format annehmen?
  • Was gilt es bei der Durchführung alles zu bedenken?
  • Welche Interessen gilt es zu berücksichtigen?
  • Welche Schwierigkeiten könnten auftauchen?
  • Es gibt so viele Möglichkeiten, Gottesdienst zu feiern. Für welche sollen wir uns entscheiden?

Wenn man zu sich selbst ehrlich ist, dann wird man keine dieser Fragen im Vorfeld zu 100% beantworten können. Und womöglich sind es noch nicht einmal die richtigen, also wirklich entscheidenden Fragen, die man sich dabei stellt.

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Auf welche Art und Weise ich andere faszinieren kann (mit Persönlichkeitstest)

Jeder Mensch hat seine eigene Art, seine Mitmenschen zu faszinieren. Welche ist Deine? Dieser Frage geht Sally Hogshead in ihrem neuen Bestseller nach und stellt einen Test zur Verfügung, den man online machen kann.

© Andrea Damm / pixelio.de

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Es gibt so manche Persönlichkeitstests. Ich denke etwa an den Myers-Briggs oder das DISG-Persönlichkeitsprofil. Auch der Strengthfinder-Test geht in diese Richtung. Ich finde solche Tests immer irgendwie faszinierend.

Zwar ist sich die Führungsforschung einig, dass solche Typologien mit einer gewissen Vorsicht zu genießen sind, da längst nicht alle von ihnen valide wissenschaftlich unterfüttert sind. Dennoch besitzt der hinter ihnen stehende Grundsatz eine große Stärke. Die Unterschiedlichkeit von Menschen wird ernstgenommen.

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Wie das Evangelium unsere Art verändert, eine Gemeinde zu leiten

Wer in einer Kirchengemeinde Leitungsverantwortung übernimmt, der stellt sich vielleicht Fragen wie diese: „Leitet man in Kirche eigentlich anders?“ oder „Macht es für Menschenführung eigentlich einen Unterschied, dass ich Christ bin?“ Wir versuchen in diesem Beitrag 5 Konsequenzen zu benennen, die der christliche Glaube für Leitungsverantwortliche nach sich zieht. In der Kirche oder am Arbeitsplatz.

© Master isolated images / FreeDigitalPhotos.net

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„Wie soll ich eine Gemeinde leiten?“ Das ist streng genommen eine ethische Frage, denn sie beschäftigt sich mit dem „Sollen“. Evangelische Ethik steht meiner Auffassung nach nun unter dem Leitmotto: „Wie Gott mir, so ich Dir“. Das heißt, es geht weniger darum, Vorschriften und Regeln zu befolgen, sondern die Konsequenzen des Evangeliums für verschiedenste Lebensfragen durchzubuchstabieren. So auch für das Thema Gemeindeleitung.

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Schlagfertig sein, wenn ich in Gesprächen angegangen werde

Wer in einer Sitzung aus heiterem Himmel fertig gemacht wird, steht oft wie verdutzt da. Wie soll ich bloß reagieren? Die „Vier-I-Methode“ gibt eine hilfreiche Orientierung.

© David Castillo Dominici / FreeDigitalPhotos.net

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Der junge Pastor Michael präsentiert im Pastorenkonvent ein innovatives, neues Projekt für die Konfirmandenarbeit. Stundenlang hat er an seiner Präsentation gefeilt. Sein Konzept war wirklich gut durchdacht. Zugegeben, es wird für alle Pastoren etwas Mehrarbeit bedeuten, aber es ist enorm erfolgsversprechend. Leidenschaftlich fängt er an zu reden und kommt in Fahrt, bis eine gewisse Anspannung von ihm abzufallen beginnt, als er seinen Vortrag beendet.

Nun ist Zeit für eine Aussprache. Ein älterer Kollege lehnt sich in seinem Stuhl etwas süffisant zurück und lächelt ihn nur tiefenentspannt an. Dann beginnt er für alle hörbar zu seufzen. Gelangweilt blafft er: „Als ich jung war, hatte ich auch mal Idealismus. Lass ihn sich ruhig die Hörner abstoßen.“

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Wie das Eisberg-Modell hilft, effizienter zu leiten

Oftmals will Führung trotz der mitreißensten Vision, den smartesten Zielen oder der ausgewieftesten Strategie nicht so recht funktionieren. Es kommt doch alles anders als geplant. Das Eisberg-Modell hat seine Wurzeln in der systemischen Führung und kann hier weiterhelfen. Denn die „Lösung“ des Problems liegt oftmals unter der Wasseroberfläche.

 

© Malte Detje

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Das Eisberg-Modell gibt es inzwischen in zahlreichen Varianten. Es drückte aber eine wichtige Einsicht aus: Die offiziellen Aspekte der Führung, wie etwa Visionen, Strategien oder Ziele, sind gut und wichtig. Sie sind an der Oberfläche und für alle Beteiligten ersichtlich. Dann gibt es aber noch so etwas wie das Inoffizielle, das Verborgene und Unausgesprochene.

Wer diesen Bereich als Führungskraft nicht beachtet, wird mit seiner Organisation vielleicht einen Eisberg rammen. Wer diesen Bereich jedoch reflektiert und „an die Oberfläche“ holt, der erweitert immens seinen eigenen Handlungsspielraum.

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5 Kirchenbilder – und wie sie Deine Innovationsfreudigkeit prägen

„Nenne mir Dein Kirchenbild und ich sage Dir, wie innovationsfreudig Du Deine Gemeinde leitest.“ Wer eine Gemeinde verändern möchte, stößt oftmals auf Widerstand. Eine Ursache dafür können verschiedene Kirchenbilder sein. Der Artikel stellt Dir 5 verbreitete Kirchenbilder vor und wie sie sich gegenüber Veränderungen verhalten.

© imagerymajestic / FreeDigitalPhotos.net

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Aber was ist überhaupt ein Kirchenbild? Mit „Kirchenbild“ meine ich eine bestimmte Vorstellung von Kirche. Wir alle tragen solche Vorstellungen mit uns herum. Das finden wir bereits in der Bibel. Auch hier wird die Gemeinschaft der Christen mit verschiedensten Bildern beschrieben: Braut Christi, Leib Christi, Tempel Gottes und so weiter.

Solche Kirchenbilder stecken in uns oftmals unbewusst. Und dort prägen sie erheblich, wie innovations- und veränderungsfreudig wir uns Gemeinde vorstellen. Übrigens: Auch die anderen Gemeindeglieder haben (oftmals unbewusste) Kirchenbilder. Wer also mit seinen Veränderungswünschen aneckt, hat es womöglich mit sehr unterschiedlichen Kirchenbildern, die aufeinanderprallen, zu tun.

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Darf ich mir in der Gemeindearbeit eigentlich Ziele setzen?

Dürfen wir uns in der Gemeindearbeit eigentlich Ziele setzen? An dieser Frage scheiden sich oftmals die Geister. In der einen Ecke stehen die deutlichen Befürworter. Sie irritiert schon die Frage an sich. Worin sollte hier denn ein Problem liegen?

© pakorn / FreeDigitalPhotos.net

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In der anderen Ecke positionieren sich die scharfen Kritiker. Sie befürchten, dass wir oftmals in einen „Machtbarkeitswahn“ verfallen. Sie monieren, dass wir mit menschlichen Mitteln das zu schaffen versuchen, was eigentlich nur Gott schenken kann.

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